Meine Vision: Eine autofreie Oststadt....
Das ist, zugegeben, eine (noch) weit entfernt liegende Vision.
Wenn ich mir aber die Blechlawinen ansehe, die sich zur Stoßzeit durch die Georg-Friedrich-Straße wälzen, die zugeparkten Gehsteige und Radwege und die zahllosen Quadratmeter, die für den ruhenden Verkehr verloren gehen, dann denke ich mir: Diese schöne Oststadt hätte etwas Besseres verdient.
Vielleicht wäre diese Vision zumindest eine Richtung, in die wir uns orientieren sollten.
Kommentare
am 29. Jul. 2020
um 09:17 Uhr 2 Stimmen
mit den dicken Kisten beginnen
Wenn man bedenkt wie viel mehr Platz - Platz und Sicht! Das ist ganz wichtig in Wohngebieten - ein heutiger typischer Mittelklasse-SUV im Vergleich zu einem Käfer oder einem Golf 2 wegnimmt, kann man sich auch vorstelleb, dass man regulative in Richtung kleinerer und leichterer Fahrzeuge wirkt statt alle auszusperren.
Hinter Front oder Heck eines parkenden Käfers war ein Schüler, sogar ein Vorschüler, für einen PKW-Lenker noch sichtbar. Hinter der wichtigen Front eines SUV oder gar Pickups verschwindet das Kind. Es ist selbst für Erwachsene schwierig die Straße hinter parkenden Autos einzusehen. Man benötigt das Gehör, mit Emobilen wird das schwierig und PKW-Lenker müssen sich darauf verlassen, dass Fußgänger Acht geben, weil sie keine Chance haben jemanden, vor allem Kinder, zu sehen, der queren will, bevor er auf der Straße steht. Das ganze wird verschärft durch die verbreitete Unsitte verbotswidrig innerhalb des Kreuzungsbereichs zu parken.
Man könnte extra kleine Parkplätze errichten, die für die großen PKW unbrauchbar sind. Man könnte in Wohngebieten dauerhaft und flächendeckend Geschwindigkeitskontrollen einrichten und die Strafen mit dem Gewicht der PKW skalieren. Man könnte Pflöcke einschlagen, und so Passagen schaffen, die nur von kleinen PKW passierbar sind. Man könnte in weiteren Schritten schweren Fahrzeugen ohne explizite Genehmigung die Zufahrt sogar ganz mit physikalischen Sperren verwehren.
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