Citizen Science und Partizipative Forschung
Wichtig für die Weiterentwicklung von Citizen Science und Partizipativer Forschung ist es die Ideen, Erfahrungen und wissenschaftlichen Konzepte verschiedener Traditionen von offenen Wissenschaftskulturen (wie z.B. auch Emanzipatorische Forschung, Betroffenen-Kontrollierte Forschung, Inklusive Forschung etc.) miteinander in den Dialog zu bringen, um gegenseitig in der Umsetzung von den jeweils anderen Strömungen zu lernen und für die eigene Forschung zu profitieren. Seit 2017 bietet das Format der Berliner Werkstatt Partizipative Forschung an der KHSB die Möglichkeit für alle, die partizipativ forschen oder forschen wollen, sich über Ideen, Konzepte, Strategien, Methoden und Herausforderungen bei der Umsetzung Partizipativer Forschung auszutauschen (wobei hier Partizipative Forschung einen Oberbegriff darstellt). Die Berliner Werkstatt Partizipative Forschung wird vom Netzwerk Partizipative Gesundheitsforschung (PartNet) ausgerichtet, welches sich seit 2007 für die Entwicklung partizipativer Forschungsansätze einsetzt (z.B. im Verbundprojekt PartKommPlus) als auch dafür, dass sich die Förderstrukturen für Forschungsprojekte der Mittelgeber dem Thema offene Wissenschaftskulturen öffnen (Förderbedingungen, Aufforderung zu Partizipation in Ausschreibugen, spezifische Methodenentwicklung und Evaluation, Koordinierung etc.).