Wissenschaft, öffne dich! Aber wie?
Viele Menschen sehen große gesellschaftliche Herausforderungen (z.B. den Klimawandel) oder wirtschaftliche Potenziale, für die mehr Wissen und Innovation gebraucht werden. Gleichzeitig bleiben viele wissenschaftliche Erkenntnisse unbeachtet. Hier setzt eine offene Wissenschafts- und Innovationskultur an. Ideen, Daten und Ergebnisse werden geteilt.
Ob ehrenamtliche Vogelzählungen oder Luftmessungen – war dieses Engagement früher eher privates Hobby, so leistet „Citizen Science“ heutzutage einen wichtigen Beitrag für die Forschung. Gleiches gilt für Unternehmen, die mit „Open Innovation“ die Vielfalt der Perspektiven nutzen, um neue Lösungen zu entwickeln.
Eine offene Wissenschafts- und Innovationskultur bietet ungeahnte Potenziale - aber auch Herausforderungen, die gestaltet werden wollen. Ihre Meinung ist gefragt!
- Welche Erfolgsstories und Beispiele von offener Wissenschaft, Citizen Science oder Open Innovation kennen Sie?
- Wenn Sie sich für ein gesellschaftliches Thema engagieren und einen Wunsch frei hätten an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – wie lautet dieser?
- Welche Anreize werden in der Wissenschaft und in der Gesellschaft gebraucht, um die Kultur der Offenheit noch stärker zu leben?
- Welche Risiken sehen Sie in einer offenen Wissenschafts- und Innovationskultur?
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Bisherige Beiträge
Anerkennung von Normung und Standardisierung in der Wissenschaft
Die Mitwirkung von Wissenschaftlern in der Normung und Standardisierung wird heute für ihre Karriere nicht anerkannt. Wissenschaftler werden vielmehr daran gemessen, wie viele Patente und wissenschaftliche Publikationen sie erstellt haben.
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Das Expert*innenwissen in der Bevölkerung suchen!
Ich denke, dass viel Wissenschaft in der Bevölkerung schon betrieben wird - ich denke als Biologe z.B.
Third Mission
„Mehr und mehr Universitäten und Hochschulen erweitern ihre Agenda und Mission unter dem Begriff „Third Mission“.
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Wertschätzung von Citizen Science
„Citizen Science ist noch nicht anerkannt. Es gibt keine Wertschätzung und es fördert nicht die Reputation in der Forschung. Aber Citizen Science nimmt zu.
Dialog auf Augenhöhe
Die Wissenschaft, die Universitäten, tun gut daran, sich mit ihrer Kommunikation zu beschäftigen. Sie sollten verständlich kommunizieren. […] Wissenschaft und Bürger müssen sich verständigen.
Freiwilliger Dialog
„Die Wissenschaft ist immer frei, auf diese Dialoge einzusteigen und sie soll es auch sein. Was sowieso nicht geht ist es, Wissenschaftler zu zwingen mit Bürgern zu arbeiten. Das wird nicht funktionieren und ist falsch.
Interaktive, interdisziplinäre Informationslandschaften, die das individuelle und damit stark divergente Vorwissen berücksichtigen sowie divergente Interessensschwerpunkte (zu einem Thema) einer pluralistischen Gesellschaft
Ich würde mir wünschen, dass zu wichtigen wissenschaftlichen und gleichzeitig gesellschaftlich relevanten Themen, z.B.
Wissen für die Demokratie!
Für mich ist das beste Beispiel immer noch die Krefelder Insektenstudie des Entomologischen Verein Krefeld. Ehrenamtliche haben über einen langen Zeitraum Daten in Deutschland erhoben - was die akademische Wissenschaft versäumt hat!
Datenschutz / Open Data
eine offene Wissenschaft bedeutet auch unter anderem offene Daten(sätze), wobei gleichzeitig Datenschutz gewährleistet sein muss.