Spagat zwischen (zu wenig) Grundfinanzierung und Drittmittelprojekten
Guten Tag! Als langjährige Wissenschaftlerin, die eine der extrem raren Dauerstellen hat, würde ich gerne zusammen mit Akteuren über pragmatische und machbare Lösungen nachdenken. Eine Denkrichtung dabei könnte eine Art Grundeinkommen sein, also die Verwendung von Landesmitteln für eine Dauerstelle in Höhe von 50%, die sich die Wissenschaftler*innen "selbst" aufstocken können, indem sie Drittmittel beantragen. Vielleicht mag jemand diese Idee aufgreifen.
Danke!
Kommentare
am 18. Jun. 2020
um 11:27 Uhr
Mehr Optionen für eigene Drittmittel
Für befristet Beschäftigte gibt es nur wenige Möglichkeiten eigenes Geld einzuwerben, oft ist man ohne feste Stelle nicht antragsberechtigt ist bzw. die eigene Stelle in vielen Förderlinien nicht eingeworben werden darf. Der Vorschlag hier könnte da sehr helfen. Außerdem fehlt auch seitens der Förderinstitute Flexibilität. Das DFG-Modul "Eigene Stelle" z. B. gibt es nur für Vollzeitstellen (Ausnahme Kinderbetreuung), die sich dann zu 100% auf ein Projekt fokussieren sollen. Das ist für Postdocs an der Universität komplett an der Realität vorbei.